Hütte 2001
Erfahrungsbericht
Photos

Die Hütte 2001


Dieser Bericht ist für alle, die nicht dabei waren (selbst schuld), oder sich nicht mehr an alle Einzelheiten erinnern können (auch selbst schuld ;-)).

Tag 1

Allen ist es gelungen, auf der halsbrecherischen Serpentine zur Hütte ohne in den Abgrund zu stürzen anzukommen, und welch ein Wunder, auch niemand musste abgeschleppt werden (manche haben das sogar mit Sommerreifen geschafft. Applaus!). Als Belohnung konnte jeder den traumhaften Ausblick genießen und Rochus 2 kennenlernen.

Nach ein paar Stündchen Schönheitsschlaf und allgemeinen Sammelns konnte die Hütte eröffnet werden. Die Teilnehmer schleppten sich mehr oder weniger munter in den fantastischen Unterhaltungssaal, um sich ein bisschen kennen zu lernen. Als alle sich ein Plätzchen gesucht hatten, erinnerte der Saal an einen Tanzkurs. Die Erstsemestler in der einen Ecke, die Fachschaft in der anderen. Vorstellung der Selbstbilder folgte, dann ein paar Schlückchen Wein, und die Tanzkursstimmung war aufgelöst. Unterdessen leistete eine kleine Gruppe von begabten Kommilitonen erstaunliche Arbeit in der Küche, um das Abendessen zu komponieren. Die gute Zusammenarbeit hatte sich gelohnt, das Essen war äußerst schmackhaft.

Gute Musik, genug Promille und die Partystimmung ließ nicht auf sich warten (Vgl.: Fotogalerie). Nach ein paar Stündchen haben nicht einmal die Schüchternsten sich gescheut den Tanzflur zu rocken.

Sogar die neuen Bekanntschaften von nebenan haben uns die Ehre erwiesen, bevor sie sich in die romantische Zweisamkeit zurückgezogen haben (ach wie süß!!!). Gegen zwei Uhr morgens blieben "nur noch die Harten im Garten"

Tag 2

Allgemeine Morgenstimmung, wie aus dem Bilderbuch. Orientierungsloses herumlungern. Katerfrühschtück. Olympische Ringe unter den Augen. Raubtierfütterung (Rochus 2). Mittagsschläfchen. Am Nachmittag waren sogar alle wieder ansprechbar. Lustige und listige Spiele und ein Eimer Kaffee haben erreicht, dass am Abend jeder Teilnehmer wieder wach war, um zur Schneeregen-Fackel-Nacht-Wanderung anzutreten. Die Waschlappen blieben in der Hütte, und die Mutigen zogen mit leuchtenden Lichter in die Berge (Respekt!!). Zwar kehrte die Gruppe in Bruchstücken zurück, aber niemand war verschollen (Freudenschrei!!).

Bis die Wanderer ihre Blasen, Frostwunden und andere Wehwehchen versorgt hatten, hat sich die Küchengruppe wieder an die Arbeit gemacht, um die Hungersnot zu mindern. Wieder ist es Ihnen gelungen, ein Prachtmahl herzustellen. Alle zufrieden und satt, ein bisschen Musik, und die Party war wieder im Gange. Diverse Erdbeben humaner Natur machten es zwar schwierig, die Musik ohne Hängen bleiben zu genießen, aber das Problem wurde minutiös gelöst. Außerdem machte es immer wieder Spaß, ohne Bedienung der Anlage die besten Songs zurückzuspulen. Gegen vier Uhr morgens kehrte wieder Ruhe in die Hütte ein.

Tag 3

Stressiger Morgen, Verlassen der Hütte. Versteigerung der übriggebliebenen Gesamtgüter. Tränen beim Abschied von der Landschaft und Rochus 2 (schnüff). Vorfreude auf die Heimkehr. Geschafft! (Amen)

Zusammenfassen: War Geil! Nur so Weiter!

!Senor Sumpi ist stolz auf Euch!

Danksagungen:

  • an alle, die gefahren sind
  • an Klaus, Jochen, Jan für die Einkäufe
  • an den Küchentrupp
  • an Simon für die Herstellung des Bildmaterials
  • an Jochen für die Musikanlage
  • an alle Teilnehmer für die gute Stimmung


-t.t.-

Photos
der letzten Jahre ->

Jedes Jahr veranstalten wir um "Nikolaus" herum die bereits legendären "Fachschaftswochenenden". Es sind immer so um die 60 bis 70 Leute (von den Erstsemestern bis zu den Veteranen) am interagieren.
Wir mieten uns auf dem Land ein Haus mit Selbstversorgung,
Gemeinschaftsräumen und viel Natur drumherum. Die Sache
trägt sich selbst, d.h. wir chartern keinen Bus und lassen
auch kein Party-Catering kommen. Das letzte Wochenende hat z.B. für 3 Tage inklusive Food & Drinks  80.- Märker gekostet. Neben den nächtlichen Tanzevents und der Möglichkeit sich "intergenerationell" kennen zu lernen, beschäftigen wir uns auch mit ungemein wichtigen Aufgaben wie der Groborganisation der fetten SoziologInnen-Party, aber z.B. auch wie im letzten Jahr mit Themen die dann lauten:

"Welche funktional-strukturelle Funktion erfüllt die
Liebe im Kontext gesellschaftlicher Differenzierung?"
(Die Antwort lautet übrigens: Keine, da sie ein symbolisch generalisiertes Kommunikationsmedium mit dem binären Code geliebt/nichtgeliebt darstellt.)

Hört sich zu Beginn heftig an, kommt aber von Niklas Luhmann, der eine/einen durch das Studium immer zärtlich begleiten wird.

Alles in allem bietet das Wochenende die Chance einen
besseren persönlichen Kontakt untereinander und mit
Studentinnen und Studenten höherer Semester herzu-stellen, um die letzten Fragen zum universitären Leben zu klären?

last updatet 12/12/2002